Im August letzten Jahres hatten wir über das Schicksal des kleinen Sovanmony berichtet, der bis zu seiner Krebserkrankung in unseren Kindergarten ging. Als bei ihm Leberkrebs diagnostiziert wurde, musste er für viele Monate in das Kinderkrankenhaus in Phnom Penh. Nur dort konnte er mit Chemotherapie und Operation entsprechend behandelt werden.
Für die Eltern, die beide in einer Bekleidungsfabrik arbeiten, um für sich und ihre beiden Kinder den Lebensunterhalt zu verdienen, war dies ein harter Schicksalsschlag. Da die Mutter die meiste Zeit bei ihrem Sohn im Krankenhaus war, konnte sie nicht mehr regelmäßig ihrer Arbeit nachgehen und hatte damit so gut wie kein Einkommen mehr. Außerdem fielen Kosten für die häufigen Fahrten von Oudong nach Phnom Penh und für Verpflegung an.
In dieser schwierigen Zeit war Chibodia zusammen mit einigen Spendern der Rettungsanker für die Familie. Mehrere Spenden in nennenswerter Höhe haben geholfen, dass die Lohnausfälle und die Kosten zum größten Teil gedeckt werden konnten. Zudem ist Pisith, unser Leiter Kindergarten, der Familie mit Rat und Tat zur Seite gestanden.
Die Familie ist unglaublich dankbar für die Unterstützung durch Chibodia. Ohne diese Hilfe wäre die Situation für sie noch viel schlimmer gewesen.
Nun ist Sovanmony wieder zuhause und muss nur zweimal im Monat ins Krankenhaus für Bluttests und zur Nachbehandlung. Er darf auch schon wieder nach draußen, z.B. auf den Spielplatz. Wir freuen uns mit ihm und seiner Familie. Auf die Rückkehr in den Kindergarten wird er aber noch einige Monate warten müssen.
Wir wünschen Sovanmony weiterhin eine gute Genesung und dass er wieder ganz gesund wird.