Sommerferien im ChildrensHome

Sommerferien im ChildrensHome

Die mehrtägige Exkursion nach Mondulkiri im hügligen Norden in den Sommerferien Kambodschas war ein besonderes Erlebnis. Neben Wanderungen in der Natur wurde das Elefanten Reservat besucht, Wasserfälle ausgekundschaftet, Billard-Abende mit den großen Jungs veranstaltet und Fotoshootings im Wald organisiert.

Und nach den Sommerferien konnten alle Kinder im neuen Schuljahr wieder neu durchstarten.

Ende August kamen die neuen Volontäre. Vier von ihnen arbeiten in der Landschule und wohnen in Oudong. Ein weiterer Volontär ist in Phnom Penh eingesetzt und unterrichtet die jüngeren Kinder jeden Tag in Englisch.

Lernzeiten im ChildrensHome

Lernzeiten im ChildrensHome

Beim Lernen gibt es natürlich auch in Kambodscha Herausforderungen. Bei einigen Kindern fielen die Ergebnisse in der Schule zu Beginn des Jahres nicht mehr so gut aus. Ja, die Pubertät schlägt auch bei uns zu. Daher sind im ChildrensHome im Herbst verpflichtend zusätzliche „Lernzeiten“ eingeführt worden. Hier sollen sich die Kinder verbindlich Zeit für Hausaufgaben, Vokabellernen, Lernen für Arbeiten und Nachhilfe nehmen. Am Anfang stieß das nicht auf große Begeisterung, jedoch haben die Ergebnisse nicht lange auf sich warten lassen und die verbesserten Noten wurden mit Stolz nach Hause gebracht.

Trotz der zusätzlichen Lernzeiten und dem Schulbesuch am Tag, gibt es noch immer genug Zeit auch für Freizeitgestaltung. So gehen die großen Jungs wöchentlich in die Kletterhalle von Phnom Penh. Hier arbeitet auch Pisey, neben ihrem Studium. Sie hat ihren Highschool-Abschluss bereits 2015 absolviert und war für ein Soziales Jahr in Deutschland.

Unterricht im Chibodia Kinderheim

Unterricht im Chibodia Kinderheim

Unterrichten an sich ist einfach klasse.
Es macht richtig viel Spaß und je länger ich die Kids kenne, desto mehr wachsen sie mir ans Herz.

Das langsame Herantasten an kreativere Aufgaben hat eine Weile gedauert, klappt aber inzwischen ganz gut und dadurch, dass ich nun schon etwas Vertrauter mit allen bin, habe ich auch das Gefühl, dass sie sich mehr und mehr trauen und auch selbst zutrauen.

Außerdem haben wir nun auch regelmäßigen Khmer Unterricht, was einem enorm weiter hilft, in jeglichen alltäglichen Situationen.

Und es ist einfach toll, sich auf der Landessprache mit den Leuten unterhalten zu können. Neulich beispielsweise sind wir mit dem Bus liegen geblieben und mussten 2,5 Stunden warten, bis der Bus repariert war. Da sonst nur Kambodschaner um uns herum waren, haben wir unsere ganzen Khmer Kenntnisse ausgepackt und uns so gut es ging mit ihnen unterhalten. Dabei haben wir gemerkt, wie gut das eigentlich schon klappt und das motiviert einen dann natürlich auch dazu, noch weiter zu lernen.

Vor kurzem haben ich Besuch von meinen Eltern und meiner kleinen Schwester bekommen. Es war sehr interessant zu sehen, was sie als neu, lustig oder auch seltsam empfinden und was für mich schon völlig normal ist und ich bin wirklich sehr gespannt wie das wird, wenn ich zurück komme.

Ich denke auf jeden Fall es war gut, dass sie da waren, da sie nun auch mal mit eigenen Augen gesehen haben, wie es hier so ist und mich vielleicht in vielen Dingen besser nachvollziehen werden können, wenn ich zurück komme.