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Über Kambodscha

Kambodscha ist eines der ärmsten und am wenigsten entwickelten Länder der Welt. Jahrzehnte lang von Kriegen zerrissen, heilen die Wunden nur langsam. Heute genießt das Land relative politische Stabilität, doch überall mangelt es am Nötigsten.

Fehlende Infrastruktur und die schlechte wirtschaftliche Lage verstärken die Probleme, mit denen das Land zu kämpfen hat. Den Massenmord der Roten Khmer, Mitte bis Ende der 70er Jahre, an 2 Millionen gebildeten Landsleuten (1/4 der Bevölkerung) hat einen großen geistigen und seelischen Verlust verursacht. Es gibt hier extrem wenige Menschen, die über 50 Jahre alt sind. Der Altersdurchschnitt liegt bei 21,7 Jahren.
Die traumatischen Folgen, als auch das Auslöschen der Bildungsschicht sind bis heute offensichtlich.

Heute leben 40% der Kambodschaner unter der Armutsgrenze.

Am härtesten trifft es die Kinder Kambodschas. Schon bei ihrer Geburt sind sie gefährdet - Kambodscha hat eine hohe Kindersterblichkeitsrate. In ihrem weiteren Leben bedrohen die Kinder: Durchfallerkrankungen, Malaria, Dengue-Fieber, HIV, Mangelernährung, Kinderprostitution und -handel. Fehlende oder für die Eltern nicht bezahlbare medizinische Versorgung und schulische Bildung lässt die Zukunft der Kinder sehr trüb aussehen.


Aktualisiert Oktober 2014

Bildergalerien

Land und Leute

Bilder über das Land, die Leute und die ersten Besuche in Kinderheimen sowie auf der Müllkippe in Phnom Penh. 

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